Schädlingsbekämpfung in Düsseldorf · geschützte Arten setzen wir um, statt sie zu töten
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Stadtbezirk 7 · Ortskern mit Industriegeschichte

Schädlingsbekämpfung in Gerresheim

Gerresheim hat einen eigenen historischen Ortskern mit der Basilika St. Margareta und mehreren Fachwerkhäusern – und eine starke Industriegeschichte: Die Gerresheimer Glashütte prägte den Ort von 1864 bis 2005; das rund 31,5 Hektar große Areal wird heute zum Glasmacherviertel umgenutzt. An drei Seiten grenzt Wald, und mit Düssel und Pillebach laufen zwei Bäche durch den Stadtteil.

Ausgangslage

Vier Prägungen auf einmal

Ortskern
Historischer Kern mit Basilika St. Margareta und mehreren Fachwerkhäusern.
Industrie
Gerresheimer Glashütte von 1864 bis 2005; das rund 31,5 Hektar große Areal wird zum Glasmacherviertel umgenutzt.
Wohnbestand
Gründerzeitliche Mietshäuser, denkmalgeschützte Werks- und Arbeitersiedlungen (u. a. Meister- und Burghofsiedlung), Jugendstilvillen im oberen Gerresheim, neuere Quartiere.
Landschaft
Grafenberger Wald an drei Seiten, dazu die Bachläufe Düssel und Pillebach.

Herbst

Wenn es draußen kalt wird

Waldrand und Gärten auf drei Seiten bedeuten im Herbst regelmäßig dasselbe Muster: Mäuse suchen wärmere Quartiere und finden sie in Kellern, Garagen und Erdgeschossen.

Das ist kein Zeichen von Vernachlässigung, sondern Jahreszeit. Entscheidend ist die Reaktion: Artbestimmung – die Hausmaus darf bekämpft werden, mehrere heimische Wühl-, Wald- und Spitzmäuse können geschützt sein – und danach das Schließen der Eintrittsstellen. Ein bleistiftdicker Spalt genügt.

Mäuse bekämpfen

Nagespuren und Kot an einer Wandöffnung werden begutachtet
Nagespuren an einer Wandöffnung – der Ausgangspunkt für die Abdichtung.

Fragen

Fragen aus Gerresheim

Wir wohnen am Waldrand – ist ein Wespennest hier normal?

In dieser Lage ja. Wald- und Gartennähe bietet Nistmöglichkeiten und Nahrung. Wichtiger als „normal" ist die Frage nach der Lage: Sitzt das Nest abseits der Wege, ist Abwarten meist richtig – das Volk stirbt im Herbst ab und besiedelt das Nest nicht wieder. Am Eingang, an der Terrasse, im Rollladen oder als Erdnest im Rasen sieht es anders aus.

Wir haben ein Fachwerkhaus im Ortskern.

Dann lohnt eine Befundaufnahme am Holz, bevor ausgebaut oder saniert wird: Ausfluglöcher, Bohrmehl, Holzfeuchte. Frisches, helles Bohrmehl heißt aktiv; alte, vergraute Löcher können lange still sein. Bei tragenden Bauteilen kommt Statik-Sachkunde nach DIN 68800 dazu, bei Denkmalschutz die Behörde.

Auf dem alten Hüttenareal wird gebaut – hat das Folgen?

Möglich. Wenn auf einer Brache gebaut wird, verlieren dort lebende Tiere Deckung und weichen in die Nachbarschaft aus – Ratten sind dafür das typische Beispiel. Wer in der Umgebung wohnt oder ein Objekt betreibt, sollte in dieser Phase Zugänge prüfen, Müllstandorte sichern und bei Befund früh reagieren.

Am Bach sehen wir häufiger Ratten. Ist das unser Problem?

Auf öffentlichen Flächen ist die Kommune zuständig; auf dem eigenen Grundstück in der Regel der Eigentümer – und in vielen Kommunen bestehen Melde- und Bekämpfungspflichten. Bitte klären Sie das für Düsseldorf beim Ordnungs- oder Gesundheitsamt. Was Sie in jedem Fall tun können: Komposter schließen, Vogelfutter nur in Spendern, Zugänge zum Gebäude sichern.

Wald oder Wasser – die Ausgangslage entscheidet.

Sagen Sie am Telefon, ob Sie am Waldrand, im Ortskern oder in der Nähe des Hüttenareals wohnen. Das ändert die Antwort.

Auch abends & am Wochenende 0176 42876094 Erreichbarkeit

Ein Anruf reicht

Erst zuhören, dann bestimmen, dann behandeln.

Beschreiben Sie am Telefon, was Sie gesehen, gehört oder gefunden haben. Die kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung sagt Ihnen, ob es eilt, was Sie bis zum Termin tun sollten – und was ein Einsatz in Ihrem Fall bedeutet.